Sowas kann aber auch nur uns passieren..

29.05.2007, nirgendwo

Das erste mal nach drei Monaten Christchurch sind wir wieder auf Tour. Frei. Wunderbar. Im beschaulichen Staedtchen Timaru verbringen wir die erste Nacht - mit diesem Ausblick aus der Heckklappe:

Da wir es nicht gewoehnt sind, schon um 7 ins Bett zu gehen und Mitternacht immer noch wach liegen, beschliessen wir, noch in dieser Nacht weiter zu fahren.

Nach 20 km faengt Vanette an zu rauchen und zu tuckern, bei jedem Tritt auf's Gas rattert es gewaltig unter Falko's Sitz (wo der Motor liegt) und irgendwann verschwindet er (also Falko) in Nebelschwaden.

Vanette kommt auf der Landstrasse in einer denkbar bloeden Kurve zum Stillstand. Zum endgueltigen Stillstand, denn an Neustart ist nicht zu denken.

Johanna muss ans Steuer waehrend Falko die Vanette schiebt. Gluecklicherweise ist es nur ein halber Kilometer, bis wir eine verlassene Einfahrt und eine ruhige Wiese zu unserer Linken ausmachen. Vanette rollt aus und wir sind endlich muede genug, um einzuschlafen. Bleibt uns ja nichts anderes uebrig.

Am naechsten Morgen bietet sich uns folgender Anblick:

Der Motor hat sich inzwischen abgekuehlt und so wagen wir es, ins naechstgelegene Doerfchen zu fahren. Dort gibt uns ein alter Mann, der in seiner seit Jahren geschlossenen Werkstatt noch Oldtimer restauriert, kund, dass Vanette im Eimer ist, eine Reparatur mehr kosten wuerde, als der ganze Haufen noch wert ist. Ausserdem wuerden wir hoechstens noch zwei Kilometer weit kommen, sollten wir jetzt versuchen, mit Vanette weiterzufahren.

Nunja, wir haben es immerhin zurueck nach Timaru geschafft. Vanette wird in diesen Minuten noch in der Werkstatt gecheckt und repariert und wir muessen drum auch gleich wieder los, um sie abzuholen.

Diese Tour kostet uns mehr Nerven, als die Arbeit in der Bar:

 

1 Kommentar 31.5.07 04:48, kommentieren

04.04.2007, Christchurch

Die Naechte werden kaelter und trotzdem wir in enger Umarmung schlafen, zittern wir schon mal arg oder wachen unvermittelt auf. So auch in dieser Nacht. Es ist wohl gegen drei Uhr morgens. Das Zittern ist schon mehr ein Beben. Wir kommen langsam aus dem Halbschlaf zu uns, schauen uns verwundert an und bemerken schliesslich, dass nicht wir es sind, die zittern, sondern gar der ganze Van wackelt. Neugierig krabbeln wir zur Heckklappe, die das Epizentrum der Erschuetterungen zu sein scheint, ziehen vorsichtig die Vorhaenge zurueck - und entdecken ein Paerchen, dass hemmungslos knutschend an unserem Van lehnt. Die beiden sind so innig ineinander versunken, dass sie erst nach dem dritten Klopfen unsererseits kichernd weiterziehen. Eine weitere Minute spaeter hat sich die Vanette ausgeschaukelt und uns wieder in den Schlaf gewiegt.

Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.

2 Kommentare 12.4.07 07:27, kommentieren

27.03.2007, Christchurch

 

 


 

 

Die Geschichte zu diesen Bildern, muss man nicht erzaehlen....

 

 

6 Kommentare 27.3.07 02:28, kommentieren

25.03.2007, Christchurch

Das mit dem Sex unter Dusche hatten wir uns wesentlich erotischer vorgestellt: Man rutscht, klitscht an einander ab, das mit dem Stehen klappt nicht....

Gut, dass es da Waschbecken gibt, auf die man sich wenigstens ein bisschen setzen kann. Dumm ist es nur, wenn die gesamten sauberen Klamotten inkl. Handtuecher drinne liegen, und man erst bemerkt, dass man versehentlich den Wasserhahn aufgedreht hat, wenn alle Klamotten vollgesogen sind.

6 Kommentare 26.3.07 03:23, kommentieren

23.03.2007, Christchurch

Wieder einmal ist unsere Waschtasche nach dem Duschen so nass, dass wir sie auf unser Autodach zum Trocknen stellen. Dann gehen wir unbesorgt in den Tag: Wollten ins Internet- Cafe, Einkaufen, Bummeln....

Auf dem Weg zum Supermarkt wundert sich Falko, warum Autos hinter und neben uns hupen, ein Radfahrer mit der Hand fuchtelt. - "Ist was mit dem Auto?"

Erst am Abend stellen wir fest: Die Waschtasche und deren Inhalt ist weg...

26.3.07 03:18, kommentieren

08.03.2007, Blenheim

Wir haben Lust auf gescheite Filme und entscheiden uns, den DVD-Verleih aufzusuchen. Spontan schliessen wir eine Mitgliedschaft ab und bekommen als Super-Sonder-Angebot 6 DVD's fuer acht Tage, muessen dafuer gerade Mal 2,50 Euro bezahlen.

Stolz auf unsere Beute kehren wir ins Hostel zurueck und stellen fest, dass es keinen DVD-Player gibt.

25.3.07 10:28, kommentieren

06.03.2007, Blenheim

Trotzig, wie wir nun mal sind, versuchen wir noch mal, ein Apfelmus zu zaubern. Johanna denkt diesmal waehrend des Filmguckens daran, die Herdplatte abzudrehen.

Falko schreckt kurz vorm Ins-Bett-Gehen auf und guckt sicherheitshalber noch mal nach dem Apfelmus. Jemand war so freundlich gewesen, den Herd wieder anzuschalten... Die Feuerwehr geht diesmal schon viel routinierter an die Sache. Wir sind mittlerweile stadtbekannt.

26.3.07 03:08, kommentieren

04.03.2007, Blenheim

Nachdem wir in Napier ein fabelhaftes Apfelmus gezaubert hatten, bildeten wir uns ein, sowas noch mal machen zu muessen. Anderthalb Kilo Aepfel verschmoren auf dem Herd, waehrend wir geistesabwesend einen Film gucken. Die schwarze Kruste im Topf bleibt ein ewiges Mahnmal.

26.3.07 03:08, kommentieren

03.03.2007, Blenheim

Schneller als gedacht, bekommen wir gleich einen Job in Blenheim. Wir sollen nur am naechsten morgen vor dem Hostel in den Van steigen, der uns zur Arbeit faehrt.

Total verschlafen, stehen wir 6:15 Uhr am Strassenrand und steigen in den Van. Zu spaet bemerken wir, dass das nicht der richtige ist. Eingestellt werden wir trotzdem, mit dem zynischen Kommentar der Supervisorin: Ha, wir klauen Arbeitskraefte!

26.3.07 03:08, kommentieren