04.04.2007, Christchurch

Die Naechte werden kaelter und trotzdem wir in enger Umarmung schlafen, zittern wir schon mal arg oder wachen unvermittelt auf. So auch in dieser Nacht. Es ist wohl gegen drei Uhr morgens. Das Zittern ist schon mehr ein Beben. Wir kommen langsam aus dem Halbschlaf zu uns, schauen uns verwundert an und bemerken schliesslich, dass nicht wir es sind, die zittern, sondern gar der ganze Van wackelt. Neugierig krabbeln wir zur Heckklappe, die das Epizentrum der Erschuetterungen zu sein scheint, ziehen vorsichtig die Vorhaenge zurueck - und entdecken ein Paerchen, dass hemmungslos knutschend an unserem Van lehnt. Die beiden sind so innig ineinander versunken, dass sie erst nach dem dritten Klopfen unsererseits kichernd weiterziehen. Eine weitere Minute spaeter hat sich die Vanette ausgeschaukelt und uns wieder in den Schlaf gewiegt.

Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.

12.4.07 07:27

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dada / Website (12.4.07 19:06)
suess!!!
das mit dem zittern wird euch vergehen, sobald ihr wieder in deutschland seid - da werden euch im juli 30 grad erwarten. jeden tag. so wie letztes jahr. und in den nächsten jahren auch. das nur als warnung.
l


k. (13.4.07 06:40)
selbst in hamburg gibt es einen sommer. einen schönen sogar.

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