Archiv

immer noch christchurch

Achja, so viel Neues gibt es gar nicht zu berichten. Wir leben uns hier ein, in Christchurch. Der Herbst bricht nun endgueltig herein: Ab um 4 wird es daemmrig, kalt und es regnet mehr und mehr. Morgen wollten wir eigentlich auf die Halbinsel Akaroa fahren um ein Osterpicknick zu machen, aber das wird wohl nichts, wenn es weiter so pieselt.

Gestern waren wir zum Lunch bei einem Paaerchen eingeladen, leider sind wir ab um 16 Uhr vom Wein so muede gewesen, dass wir nur noch in den Van gefallen sind. Das Essen aber,war lecker. Spanisch!

Felicitas kommt auch aus Dresden, reist aber schon seit 3 Jahren durch die Welt. Und Giovanni, ihr Freund, ist halb Spanier und Italiener. Die beiden wollen fuer die naechsten 3 Jahre hier leben.

Und jetzt noch mal was Neues zu unseren Jobs: Falko arbeitet immer noch in der Kueche und Johanna ab Dienstag bei einer Promotion-Marketing-Firma. Der 4. Job in Christchurch...

Wir wuenschen Euch allen froehliche Ostern, und esst ein paar Eier fuer uns mit: Die hiesigen sind leider zu teuer!

 

2 Kommentare 7.4.07 05:26, kommentieren

artikel vom 30.03.2007

Wieder ist ein Monat rum, was man am einfachsten daran erkennt, dass Johanna sich einige Stunden zurueckzog, recherchierte, gruebelte, tippte, verwarf, ueberarbeitete und schliesslich in ein Internet-Cafe spraddelte, Mail und Bilder abschickte - in der Hoffnung, diesmal werde nicht nur die Haelfte des Geschriebenen auch gedruckt. Und siehe da:

http://www.sz-online.de/jungeszene/artikel.asp?id=1449559

12.4.07 07:14, kommentieren

04.04.2007, Christchurch

Die Naechte werden kaelter und trotzdem wir in enger Umarmung schlafen, zittern wir schon mal arg oder wachen unvermittelt auf. So auch in dieser Nacht. Es ist wohl gegen drei Uhr morgens. Das Zittern ist schon mehr ein Beben. Wir kommen langsam aus dem Halbschlaf zu uns, schauen uns verwundert an und bemerken schliesslich, dass nicht wir es sind, die zittern, sondern gar der ganze Van wackelt. Neugierig krabbeln wir zur Heckklappe, die das Epizentrum der Erschuetterungen zu sein scheint, ziehen vorsichtig die Vorhaenge zurueck - und entdecken ein Paerchen, dass hemmungslos knutschend an unserem Van lehnt. Die beiden sind so innig ineinander versunken, dass sie erst nach dem dritten Klopfen unsererseits kichernd weiterziehen. Eine weitere Minute spaeter hat sich die Vanette ausgeschaukelt und uns wieder in den Schlaf gewiegt.

Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.

2 Kommentare 12.4.07 07:27, kommentieren

jazzfanatics

Manchmal muss man einfach Glueck haben.

Man kann wochenlang krampfhaft durch diese Stadt rennen, jedem Job-Offer nachlaufen und Lebenslaeufe zur Bewerbung abgeben, ohne auch nur eine einzige Rueckmeldung, geschweige denn einen Job zu bekommen.

Und dann holter-di-polter macht eine neue Jazz-Bar im Alternativ-Viertel der Stadt auf, bietet jeden Abend geniale Live-Musik, eine gediegene Atmosphaere, erlesene Weine, reichlich Platz, bequeme Couch-Ecken zum Ausspannen und statt nur Stammgaeste da zu sein, bekommen wir beide einen Job dort. - Johanna wieder als Bartenderin und Kellnerin, Falko vorerst als Glas-Polierer und Kaffee-Kocher, immerhin mit der Perspektive, sich hochzuarbeiten.

Und diesmal gibt es nicht nur kuemmerlichen Mindestlohn sondern fuer hiesige Verhaeltnisse respektable 6,50 Euro.

Unter diesen Vorzeichen bleiben wir gern weitere 4 Wochen hier in Christchurch, geniessen die gluecklichen Umstaende, leben uns hier angenehm ein und verknusen so auch das Herbstwetter und die bestaendig kuerzer werdenden Tage.

Wobei: Ein bisschen neidisch sind wir schon auf den warmen Fruehling, der Euch in Deutschland gerade den Pelz braeunt.

4 Kommentare 19.4.07 08:13, kommentieren

                         

                           

 

                           

 

                           

Ja, ich weiss, dass ist old school und kitschig. Aber ich mags trotzdem.

 

                           

 

                           

Ein super geiler Plattenladen in Christchurch. Leider gibt es hier keine David Bowie Original Platten. Oder zum Glueck . . . .

 

                          

Im angesagtesten Cafe der Stadt stand sie da. . . . . .

 

                          

                                          Coffee and Cigaretts in the american way

 

                             

 

 

                                                      

 

Zu Hause im " Fat Eddies", der Jazzkneipe in der wir jetzt arbeiten. Fotographiert  vom Dachgeschoss aus.Ist noch nicht nachbearbeitet. Kommt aber noch.

 

 

 

 

24.4.07 03:25, kommentieren

Raetsel

Manchmal kommt einem durch Zufall skurilles Zeug vor die Linse. Und nein, dass hier ist nicht in einer Kunstausstellung fotografiert worden. Das waere einfallslos.

Also: Was ist das?

 


5 Kommentare 24.4.07 03:27, kommentieren