immer noch christchurch

Achja, so viel Neues gibt es gar nicht zu berichten. Wir leben uns hier ein, in Christchurch. Der Herbst bricht nun endgueltig herein: Ab um 4 wird es daemmrig, kalt und es regnet mehr und mehr. Morgen wollten wir eigentlich auf die Halbinsel Akaroa fahren um ein Osterpicknick zu machen, aber das wird wohl nichts, wenn es weiter so pieselt.

Gestern waren wir zum Lunch bei einem Paaerchen eingeladen, leider sind wir ab um 16 Uhr vom Wein so muede gewesen, dass wir nur noch in den Van gefallen sind. Das Essen aber,war lecker. Spanisch!

Felicitas kommt auch aus Dresden, reist aber schon seit 3 Jahren durch die Welt. Und Giovanni, ihr Freund, ist halb Spanier und Italiener. Die beiden wollen fuer die naechsten 3 Jahre hier leben.

Und jetzt noch mal was Neues zu unseren Jobs: Falko arbeitet immer noch in der Kueche und Johanna ab Dienstag bei einer Promotion-Marketing-Firma. Der 4. Job in Christchurch...

Wir wuenschen Euch allen froehliche Ostern, und esst ein paar Eier fuer uns mit: Die hiesigen sind leider zu teuer!

 

2 Kommentare 7.4.07 05:26, kommentieren

jauchzet, frohlocket!

Es gibt endlich mal wieder ein paar Gruende zum Freuen.

Also erstens ist das Wetter gerade klasse und verwoehnt uns bei blauem Himmel mit ueber 20 Grad im Schatten.

Zweitens hat Johanna jetzt einen Full-Time-Job, bei dem sie mehr als nur zwei, drei Tage pro Woche arbeiten kann - noch dazu am Eisstand, mit gruenem Polo-Hemd, weisser Schuerze und rotem Halstuch. Und da fuettert sie nun taeglich die Neuseelaender mit "Gelato Italiano". Die WeightWatchers werden's ihr danken ;-)

Falko hat nun auch einen serioesen, festen Vertrag im Restaurant bekommen.

Und zum 1. April wird der Mindestlohn in Neuseeland um einen Dollar pro Stunde angehoben, was uns beiden jeweils 20 Euro mehr pro Woche einbringen wird. Und: Nein, das ist kein April-Scherz. (Man vergesse nicht, dass Neuseelaender keinen Humor haben.)

Ansonsten nur noch der Hinweis auf unsere neue Kategorie - falls ihr sie noch nicht bemerkt habt - mit dem selbsterklaerenden Titel "Sowas kann aber auch nur uns passieren..." Darin finden sich ein paar Anekdoten situationskomischen Zuschnitts, ueber die wahrscheinlich keiner ausser uns selbst richtig lachen kann. Macht aber nix.

2 Kommentare 31.3.07 06:56, kommentieren

27.03.2007, Christchurch

 

 


 

 

Die Geschichte zu diesen Bildern, muss man nicht erzaehlen....

 

 

6 Kommentare 27.3.07 02:28, kommentieren

25.03.2007, Christchurch

Das mit dem Sex unter Dusche hatten wir uns wesentlich erotischer vorgestellt: Man rutscht, klitscht an einander ab, das mit dem Stehen klappt nicht....

Gut, dass es da Waschbecken gibt, auf die man sich wenigstens ein bisschen setzen kann. Dumm ist es nur, wenn die gesamten sauberen Klamotten inkl. Handtuecher drinne liegen, und man erst bemerkt, dass man versehentlich den Wasserhahn aufgedreht hat, wenn alle Klamotten vollgesogen sind.

6 Kommentare 26.3.07 03:23, kommentieren

23.03.2007, Christchurch

Wieder einmal ist unsere Waschtasche nach dem Duschen so nass, dass wir sie auf unser Autodach zum Trocknen stellen. Dann gehen wir unbesorgt in den Tag: Wollten ins Internet- Cafe, Einkaufen, Bummeln....

Auf dem Weg zum Supermarkt wundert sich Falko, warum Autos hinter und neben uns hupen, ein Radfahrer mit der Hand fuchtelt. - "Ist was mit dem Auto?"

Erst am Abend stellen wir fest: Die Waschtasche und deren Inhalt ist weg...

26.3.07 03:18, kommentieren

08.03.2007, Blenheim

Wir haben Lust auf gescheite Filme und entscheiden uns, den DVD-Verleih aufzusuchen. Spontan schliessen wir eine Mitgliedschaft ab und bekommen als Super-Sonder-Angebot 6 DVD's fuer acht Tage, muessen dafuer gerade Mal 2,50 Euro bezahlen.

Stolz auf unsere Beute kehren wir ins Hostel zurueck und stellen fest, dass es keinen DVD-Player gibt.

25.3.07 10:28, kommentieren

06.03.2007, Blenheim

Trotzig, wie wir nun mal sind, versuchen wir noch mal, ein Apfelmus zu zaubern. Johanna denkt diesmal waehrend des Filmguckens daran, die Herdplatte abzudrehen.

Falko schreckt kurz vorm Ins-Bett-Gehen auf und guckt sicherheitshalber noch mal nach dem Apfelmus. Jemand war so freundlich gewesen, den Herd wieder anzuschalten... Die Feuerwehr geht diesmal schon viel routinierter an die Sache. Wir sind mittlerweile stadtbekannt.

26.3.07 03:08, kommentieren

04.03.2007, Blenheim

Nachdem wir in Napier ein fabelhaftes Apfelmus gezaubert hatten, bildeten wir uns ein, sowas noch mal machen zu muessen. Anderthalb Kilo Aepfel verschmoren auf dem Herd, waehrend wir geistesabwesend einen Film gucken. Die schwarze Kruste im Topf bleibt ein ewiges Mahnmal.

26.3.07 03:08, kommentieren

03.03.2007, Blenheim

Schneller als gedacht, bekommen wir gleich einen Job in Blenheim. Wir sollen nur am naechsten morgen vor dem Hostel in den Van steigen, der uns zur Arbeit faehrt.

Total verschlafen, stehen wir 6:15 Uhr am Strassenrand und steigen in den Van. Zu spaet bemerken wir, dass das nicht der richtige ist. Eingestellt werden wir trotzdem, mit dem zynischen Kommentar der Supervisorin: Ha, wir klauen Arbeitskraefte!

26.3.07 03:08, kommentieren

herde goes christchurch

Auja, und was sich alles erst getan hat:

Schon lange sind wir nicht mehr in Blenheim, sondern inzwischen in der wunderschoenen, englischen Studentenstadt Christchurch! In Blenheim wollten sie uns nicht haben. Zugegeben: Unschuldig sind wir nicht daran!

Nachdem wir beschlossen hatten, Blenheim zu verlassen (Gruende waeren u.a. Scheissfreundlichkeit, schlechte Arbeitsbedingungen, schlechtes Hostelequipment), wollten wir unsere "weekly rent" wieder haben. Die Hostelbesitzerin weigerte sich strikt, uns unsere 100 $ wieder zugeben. Wir haetten andere Hostelmitmieter "upset" gemacht. Hae? Da half kein diskutieren, betteln, reden - wir sollten unsere 100 $ nicht wieder bekommen.

Nachdem wir vor die Tuer gesetzt worden waren, beratschlagten wir, was wir als naechstes tun sollten:

10 Minuten spaeter war Johanna bereits dabei, das gesamte Geschirr aus den Regalen des Hostels in den Muelleimer zu verfrachten, welchen Falko dann in den Garten schleppte und irgendwo versteckte. ;-) Danach fuhren wir zur Polizei um uns zu beschweren und Hilfe zu erbitten. Eine aufgebrachte Hostelbesitzerin erklaerte der Polizei, ihr Geschirr waere gestohlen worden, wir sollten zurueck kommen, wir bekaemen auch das Geld wieder.

Ende vom Lied ist: Sie hat ihr Geschirr wieder, wir haben Hausverbot, und die Polizei hat entschieden: Wir bekommen 40 $, mehr nicht! Dafuer bekommt sie jetzt noch zusaetzlich kostenlose Dessous geschickt... ;-) (Fragt nach! Fragt nach!)

Alles in allem macht sich gerade dicker Frust breit. Die Neuseelaender sind einfach mal hinterfotzig. Klar, sicher liegt es auch an unserer Einstellung, aber es ist einfach immer mehr dazu gekommen. Der Frust staut sich....

In Christchurch haben wir jetzt beide wieder einen Job: Falko als Tellerwaescher in einem Nobelschuben, bei dem Seriositaet bis zur Kuechentuer gilt, und Johanna als Kellnerin in einer deutschen Kneipe. So wie es aussieht, koennen wir noch getrost ein paar Wochen bleiben. Morgen haben wir beide frei, dann machen wir einen kleinen Spaziergang durch die Stadt und schicken Euch dann ganz aktuell die Bilder.

4 Kommentare 25.3.07 03:55, kommentieren